Interkulturell-Aktiv e.V. - Prinzenallee 33 - 13359 Berlin Wedding - Tel.: 030/ 23 94 83 17

Schul- AGs

Interkulturell­Aktiv e.V. arbeitet mit mehreren Berliner Schulen zusammen und bietet dort eine Vielzahl unterschiedlicher AGs für Kinder und Jugendliche an. Bei der Themenwahl orientieren wir uns an der Alltagsrelevanz, die die Themen für die Schülerinnen und Schüler besitzen. Es geht um die Auseinandersetzung mit Fragen des gemeinsamen Zusammenlebens (z.B. interkulturelle Kompetenz, Freundschaft, Mobbing, Gewalt, Religionskonflikte), die unsere Pädagogen im Feld der kulturellen Bildung geschlechtersensibel begleiten.
Im Rahmen von Theater­ und Schauspielkursen, gemeinsamen Inszenierungen, Filmworkshops, Medienwerkstätten sowie Tanz­ und Foto­ AGs fördern wir die sozialen Kompetenzen der Jugendlichen (v.a. Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Toleranz und interkulturelle Kompetenz). Außerdem werden technische Kompetenzen (z.B. Medienkompetenz, Kameraführung, Schnitt, Licht und Tontechnik) vermittelt, aber auch personale Kompetenzen wie Eigenverantwortung, Sorgfalt, Kreativität und Zielorientiertheit geschult.
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Interkulturelle Kompetenz

Kulturelle Vielfalt ist gesellschaftlicher Alltag. Eine kulturell heterogene Schülerschaft ist in den meisten Schulklassen längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Bei all den Herausforderungen, die damit einhergehen können, kommt die Debatte um Vielfalt als schulische Bereicherung häufig zu kurz. Dies kann sich nicht zuletzt auch negativ auf die Eigenwahrnehmung der Kinder und Jugendlichen auswirken.
Kulturelle Vielfalt ist gesellschaftlicher Alltag. Eine kulturell heterogene Schülerschaft ist in den meisten Schulklassen längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Bei all den Herausforderungen, die damit einhergehen können, kommt die Debatte um Vielfalt als schulische Bereicherung häufig zu kurz. Dies kann sich nicht zuletzt auch negativ auf die Eigenwahrnehmung der Kinder und Jugendlichen auswirken.
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Gewaltprävention

Im Leben vieler Kinder und Jugendlicher spielen Gewalterfahrungen eine Rolle, sei es als Opfer oder als Täter. Um hier gezielte Präventionsarbeit zu leisten, befassen wir uns im Rahmen unterschiedlicher Theater­ und Film­ AGs mit dem Thema.

Dabei ist es uns besonders wichtig, dass sich die Kinder und Jugendlichen selbst aktiv mit dem Thema Gewalt und Aggression auseinandersetzen. Eigene Einstellungen, Empfindungen und eigenes Verhalten werden im Rahmen eines gemeinsamen künstlerischen Schaffensprozesses (Produktion eines Kurzfilmes, Theaterimprovisationen etc.) kritisch reflektiert und gemeinsam analysiert. Damit soll zum einen Raum für die eigenen Ängste und Konflikte geschaffen werden, zum anderen sollen die Jugendlichen eigene Konflikt­ und Aggressionsmuster besser verstehen lernen und hier Handlungsoptionen aufgezeigt bekommen.
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Medienkompetenz

Im Rahmen von thematischen Medienwerkstätten vermitteln wir zielgruppengerecht die zentralen Grundlagen von Medienkompetenz. Hierzu zählt die Schulung kritischer Recherche und aktiver Kommunikation mit audiovisuellen Medien, aber auch die Vermittlung technischer Grundlagen zur eigenen Mediengestaltung. Besondere Aufmerksamkeit wird auf den Umgang mit persönlichen Daten beim Bewegen in sozialen Netzwerken gelegt.

Das Thema Handy und Internet ist nicht nur auf die Gruppe der Jugendlichen beschränkt, das Interesse an sozialen Netzwerken betrifft zunehmend schon die Gruppe der 10 bis 12jährigen, die sich stark an den Älteren orientieren. Wir vertreten daher die Überzeugung, dass die Förderung der Medienkompetenz nicht erst bei Jugendlichen ansetzen sollte, oberen Klassenstufen der Grundschule ist.
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Mobbing und soziale Netzwerke

In vielen Schulen wird Mobbing und Ausgrenzung von Schülerinnen und Schülern ein immer größeres Problem. Da heute nahezu alle Jugendlichen ein internetfähiges Handy besitzen, kommt insbesondere dem so genannten Cybermobbing Bedeutung zu. Inzwischen sind schon 26 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen von verschiedenen Formen des Cybermobbings betroffen (Techniker Krankenkasse 2011), und auch Lehrer werden immer wieder Opfer von Cybermobbing.

Im Rahmen unterschiedlicher Theaterworkshops und Medienwerkstätten beschäftigen wir uns künstlerisch mit dem Thema Mobbing und soziale Netzwerke. Wir geben den Teilnehmenden Raum für ihre Alltagserfahrungen. Die gemeinsame rojektarbeit dient insbesondere der allgemeinen Stärkung des Selbstbewusstseins der Kinder und Jugendlichen („Empowerment“) sowie der Schaffung eines Problembewusstseins bei allen Beteiligten.
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Religionskonflikte

In unterschiedlichen Workshops und Theater­ bzw. Filmprojekten mit Kindern und Jugendlichen widmen wir uns der Förderung des religiösen Dialogs an Schulen. Wir thematisieren die vielfältigen Aspekte der Lebenswelten der Teilnehmenden, diskutieren Vorurteile, Konflikte und Sehnsüchte.

Unterschiedliche kulturelle Hintergründe werden so vor dem Hintergrund des christlichen und muslimischen Glaubens formuliert und visualisiert. Damit wollen wir zur kritischen Reflexion über Glaubensinhalte und Wertvorstellungen anregen und Möglichkeiten für ein respektvolles Miteinander aufzeigen.
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Diskriminierung

In unseren Theaterworkshops und Filmprojekten zum Thema Diskriminierung gehen wir mit den Kindern und Jugendlichen unterschiedlichen Fragestellungen nach: Was ist Diskriminierung? Wer diskriminiert wen und warum? Welche Rolle spielt das Thema für das eigene Leben?

Die im jeweiligen Projekt gemeinsam erarbeiteten Antworten werden künstlerisch in Szene gesetzt und so eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Themen Diskriminierung, Rassismus und Inklusion geschaffen. Somit wollen wir den respektvollen Umgang mit gesellschaftlicher Heterogenität fördern und demokratiefeindlichen Einstellungen entgegenwirken.