Interkulturell-Aktiv e.V. - Prinzenallee 33 - 13359 Berlin Wedding - Tel.: 030/ 23 94 83 17
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Aktuelle Projekte

Großstadtmärchen

Januar 2017 – Juli 2017

Märchen begeistern Kinder auf der ganzen Welt. Ob die Geschichten der Brüder Grimm, Hans Christian Andersen und natürlich die spannenden Geschichten aus 1001 Nacht: jedes Kind kennt die Erzählungen über Hexen und Zauberer, Prinzen und Prinzessinen, sprechende Tiere, Feen oder verlorene Schuhe. Das Theaterprojekt Großstadtmärchen nimmt sich mit Kindern aus Moabit dem märchenhaften Erzählstoff an und vergleicht Märchenfiguren aus unterschiedlichen Kulturen. Diese werden zu einem eigenen „Großstadtmärchen“ verknüpft.
In Kooperation mit

Zille Haus
Theater Strahl
Gefördert von

Kultur_macht_stark
Wege ins Theater Assitej

Medienmacher

Januar 2016 – Dezember 2017

Viele Jugendliche mit Migrationshintergrund fühlen sich benachteiligt und sind frustriert, da sie nicht die selben Bildungschancen haben wie andere in ihrem Alter. In der Medienbranche lässt sich dieser Effekt beobachten: nur schätzungsweise 3% der Medienschaffenden sind selbst Migranten oder Migrantenkinder.
In vier Workshops widmet sich der Verein Interkulturellaktiv e. V. gemeinsam mit der Herbert-Hoover-Schule und dem Zille Haus mit dem Projekt „Medienmacher“ eben dieser Problematik. Zunächst werden die Jugendlichen an technische und künstlerischen Film- und Fototechniken herangeführt, denn was im Fernsehen so leicht aussieht, birgt seine Tücken. In weiteren Workshops dann wird das Erlernte vertieft und angewandt. Gemeinsam mit Berliner Medienschaffenden wie dem Schauspieler Erdal Yildiz sprechen die Workshopteilnehmer_innen über ihre Erfahrungen, zeichnen Interviews auf und schneiden aus dem gefilmten Material kleine Portraits.
Der Schauspieler Erdal Yildiz zum Beispiel kam im Alter von sieben Jahren nach Deutschland. Heute ist er Schauspieler und hat vor kurzem seine erste Hollywoodrolle in einem Film mit Anthony Hopkins gespielt. Er und andere bekannte „Medienmacher“ sollen den Jugendlichen zeigen, dass ihre eigene Situation nicht nur ein Hindernis, sondern auch eine Chance sein kann und so ihr Selbstbewusstsein stärken.
eine grafik
In Kooperation mit

Zille Haus Herbert Hoover Schule



Unterstützt von

Kultur_macht_stark TGD Mein Land

"Zu Hause fernab der Heimat - eine Film- und Fotosafari durch Berlin"

Januar 2017 – Dezember 2017

Was haben junge Geflüchtete in der „neuen Stadt“ erlebt? Wie unterscheiden sich ihre Erfahrungen in Deutschland von dem, was sie in ihrer Heimat gewohnt waren?
In mehreren Foto- und Filmworkshops soll gemeinsam mit Geflüchteten im Alter zwischen 18 und 26 Jahren über ihre eigenen kulturellen Werte und Verhaltensweisen reflektiert werden. Die Kamera wird dabei helfen, den eigenen Standpunkt zu überdenken und neue Sichtweisen ermöglichen. Professionelle Film- und Fotokünstler führen die Jugendlichen an unterschiedliche Kameratechniken heran und helfen ihnen, das Gesehene und Erlebte festzuhalten. Dabei sollen auch problematische Themen und Tabus angesprochen werden. Der so angestoßene Reflektionsprozess über die eigenen kulturellen Werte und Verhaltensweisen wird an zwei Veranstaltungen präsentiert, an deren Planung die jungen Erwachsenen sich aktiv beteiligen.
Ziel des Workshops ist es, jungen Menschen fernab der Heimat eine Stütze zu geben, die ihnen auf der Suche nach der eigenen Identität behilflich ist. Die Freude am Fotografieren und Filmen, die Faszination für die neue Stadt die eigene Kreativität sollen dabei natürlich nicht zu kurz kommen.
Foto
In Kooperation mit

Medienhof Wedding

Caritas

Gefördert von
Kultur_macht_stark
TGD Mein Land

Theaterblut

Januar 2017 - Juni 2017

Vielen Jugendlichen und Erwachsenen läuft allein beim Gedanken an die staubigen und trockenen Stunden im Deutschunterricht ein Schauder über den Rücken.

Verrückt, wild, lustig und experimentell soll das Theater sein!

Mit diesen Klischees will das Projekt Theaterblut aufräumen. Gemeinsam mit etwa 15 Jugendlichen aus dem Brunnenviertel widmet sich Theaterblut eben jener Seite der Dramatik, die den Jugendlichen bisher nicht bekannt ist: durchgeknallt, unverschämt, fordernd und urkomisch – auch das kann das Theater sein. Im Gespräch mit bekannten Dramatiker_innen erfahren die Jugendlichen die Grundbegriffe verschiedener Theaterdisziplinen wie Bühnenbild, Regie, Maske, Kostümbild und Beleuchtung. Unter Anleitung der Dozenten Ufuk Güldü und Rolf Kemnitzer machen die Teilnehmer erste szenische Schreibversuche, gehen gemeinsam ins Theater und inszenieren schließlich ein eigenes Stück, das sie auf unterschiedlichen Bühnen aufführen. Durch das Projekt Theaterblut soll den Teenagern gezeigt werden, dass Theaterspielen mehr bedeutet, als alte Theatertexte vorzulesen und dass die klassischen Stücke teilweise gar nicht so weit entfernt sind von den Erfahrungen des eigenen Lebens.
In Kooperation mit

Herbert Hoover Schule

Gefördert von

Kultur_macht_stark
BKJ Kuenste oeffnen Welten

„Total verkabelt“ nicht mit uns

Januar 2017 - Juni 2017

Wären die Jugendlichen von heute ohne ihre Smartphones, Laptops und Kopfhörer glücklicher? Zumindest wären sie weniger verkabelt.
Das Projekt „'Total verkabelt' – nicht mit uns" richtet sich an Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren aus dem Berliner Wedding. Die sogenannten „digital natives“ sind mit digitalen Medien aufgewachsen, vernetzt und auf dem neuesten Stand, was „social networking“ angeht und profitieren von den neuen Möglichkeiten. Leider hat der ganze Spaß aber auch einige Mankos: „Cyberbullying“, Smartphonesucht und sorgloser Umgang mit persönlichen Inhalten sorgen immer wieder für Aufregung.
Auf der Grundlage der Erfahrungen der Jugendlichen wird gemeinsam mit MedienexpertInnen und TheaterpädagogInnen klassisch diskutiert, nicht gechattet. Aus den Diskussionen entsteht ein Theaterstück, das die Jugendlichen eigenverantwortlich und analog gestalten. Sie konzipieren den Text, gestalten das Bühnen- und Kostümbild und kümmern sich um die Öffentlichkeitsarbeit. Das Stück wird dann an unterschiedlichen Orten in Berlin aufgeführt. In Publikumsgesprächen soll das Stück auch anderen Schulen als Diskussionsgrundlage dienen und zum Nachdenken anregen. Vor dem Hintergrund steht die Frage:
Sind wir „total verkabelt“ und ist das überhaupt so schlimm?
In Kooperation mit


Theater Strahl
Medienhof Wedding

Gefördert von

Kultur_macht_stark
Wege ins Theater Assitej